Hefe – the sisters kitchen https://www.thesisterskitchen.de Eine weitere WordPress-Seite Sat, 24 Nov 2018 09:49:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.13 Mohnzopf / Mohnstriezel https://www.thesisterskitchen.de/mohnzopf-mohnstriezel/ https://www.thesisterskitchen.de/mohnzopf-mohnstriezel/#respond Thu, 15 Dec 2016 16:45:35 +0000 https://www.thesisterskitchen.de/?p=3352

15 – Türchen – Rapunzel – Mohnzopf / Mohnstriezel

Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar hinunter! Was liegt da näher als ein leckerer, geflochtener Mohnzopf? Weil Rapunzels Haare natürlich geflochten waren, stabiler und so… :-)

Nein, jetzt mal im Ernst: Wir haben zuerst an Rapunzel Salat gedacht. Kennt ihr nicht? Macht nix, von Feldsalat habt ihr bestimmt mal was gehört! Der wird nämlich auch Rapunzel Salat genannt, da die Mutter der lieben Rapunzel in aus dem Garten der Hexe geklaut hat. Da haben wir wieder das übel der ganzen Geschichte: Diebstahl! Unverschämt, sowas!

Salat fanden wir aber irgendwie gerade langweilig. Muss ja auch wer essen, das ganze Zeug! Und weil wir lieber kugelrund werden, statt was gesundes zu essen, gibt es heute diesen lecker-fluffigen Mohnzopf.

PS: Nehmt keinen Mohn, der schon ewig bei euch im Schrank lag… sonst…ähm, naja, unser erster Versuch war bitter. So richtig -bah- bitter… :-( Also lieber nochmal schnell zum Verkäufer des Vertrauens laufen und den alten Mohn entsorgen.

Mohnzopf

Für den Hefeteig

42 g Hefe (1 Würfel)

200 ml Milch, lauwarm

125 g Zucker

80 g Butter

etwa 500 g Mehl (Type 550)

1 Prise Salz

1 Ei, zimmtertemperatur

°

1 x Rezept Mohnmasse für die Füllung

°

Außerdem

Puderzucker zum Bestäuben

°

Und so geht’s:

1 Für den Teig die Hefe mit einigen EL Milch und 1 TL Zucker glatt rühren und für 15 Minuten beiseitestellen. Die restliche Milch und Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann etwas abkühlen lassen.

2 Das Mehl in eine Schüssel sieben. Den restlichen Zucker und das Salz hinzugeben. Lauwarme Milch-Butter-Mischung, Ei und Hefeansatz zu den trockenen Zutaten geben. Den Teig mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen weiter verkneten. Für den Fall, dass der Teig noch zu klebrig ist, ein wenig mehr Mehl zugeben. Den Teig zu eine Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort 1 – 2 Stunden gehen lassen.

3 Den gegangenen Hefeteig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Mohnfüllung bestreichen. Den Teig ausrollen.

4 Die Rolle au ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und in der Mitte längs von oben bis unten mit einem scharfen Messer durchschneiden, sodass zwei Längshälten entstehen. Diese beiden Stränge umeinanderdrehen, sodass ein dicker Strang entsteht. Das Blech in den kalten Backofen schieben, auf 180°C schalten und den Zopf etwa 30 – 35 Minuten backen, bis die Oberfläche zart gebräunt ist. Der Zopf schmeckt am besten ganz frisch.

 

Alternativ Zuckerglasur: 200 g Puderzucker, 1 EL Zitronensaft und 1 – 2 EL heißes Wasser verrühren und den Zopf damit bestreichen.

Rapunzel
Gebr. Grimm

Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind; endlich machte sich die Frau Hoffnung, der liebe Gott werde ihren Wunsch erfüllen. Die Leute hatten in ihrem Hinterhaus ein kleines Fenster, daraus konnte man in einen prächtigen Garten sehen, der voll der schönsten Blumen und Kräuter stand; er war aber von einer hohen Mauer umgeben, und niemand wagte hineinzugehen, weil er einer Zauberin gehörte, die große Macht hatte und von aller Welt gefürchtet wurde. Eines Tages stand die Frau an diesem Fenster und sah in den Garten hinab, da erblickte sie ein Beet, das mit den schönsten Rapunzeln (Feldsalat) bepflanzt war, und sie sahen so frisch und grün aus, dass sie lüstern ward und das größte Verlangen empfand, von den Rapunzeln zu essen. Das Verlangen nahm jeden Tag zu, und da sie wusste, dass sie keine davon bekommen konnte, fiel sie ganz ab, sah blass und elend aus. Da erschrak der Mann und fragte: „Was fehlt dir, liebe Frau?“ – „Ach“, antwortete sie, „wenn ich keine Rapunzeln aus dem Garten hinter unserem Haus zu essen kriege, so sterbe ich.“ Der Mann, der sie lieb hatte, dachte: „Eh‘ du deine Frau sterben lassest, holst du ihr von den Rapunzeln, es mag kosten, was es will.“ In der Abenddämmerung stieg er also über die Mauer in den Garten der Zauberin, stach in aller Eile eine Handvoll Rapunzeln und brachte sie seiner Frau. Sie machte sich sogleich Salat daraus und aß ihn in vollem Heißhunger auf. Er hatte ihr aber so gut, so gut geschmeckt, dass sie den andern Tag noch dreimal so viel Lust bekam. Sollte sie Ruhe haben, so musste der Mann noch einmal in den Garten steigen. Er machte sich also in der Abenddämmerung wieder hinab; als er aber die Mauer hinabgeklettert war, erschrak er gewaltig, denn er sah die Zauberin vor sich stehen. „Wie kannst du es wagen“, sagte sie mit zornigem Blick, „in meinen Garten zu steigen und mir wie ein Dieb meine Rapunzeln zu stehlen? Das soll dir schlecht bekommen!“ – „Ach“, antwortete er, „lasst Gnade vor Recht ergehen, ich habe mich nur aus Not dazu entschlossen; meine Frau hat Eure Rapunzeln aus dem Fenster erblickt und empfindet ein so großes Gelüste, dass sie sterben würde, wenn sie nicht davon zu essen bekäme.“ Da ließ die Zauberin in ihrem Zorne nach und sprach zu ihm: „Verhält es sich so, wie du sagst, so will ich dir gestatten, Rapunzeln mitzunehmen, soviel du willst, allein ich mache eine Bedingung. Du musst mir das Kind geben, das euch der liebe Gott schenken wird; es soll ihm gut gehen, und ich will für es sorgen wie eine Mutter.“ Der Mann sagte in der Angst alles zu, und als das Kind zur Welt kam, erschien sogleich die Zauberin, gab dem Kinde den Namen Rapunzel und nahm es mit sich fort.

Rapunzel ward das schönste Kind unter der Sonne. Als es zwölf Jahre alt war, schloss es die Zauberin in einen Turm, der in einem Walde lag und weder Treppe noch Tür hatte, nur ganz oben war ein kleines Fensterchen. Wenn die Zauberin hineinwollte, stellte sie sich unten hin und rief.

„Rapunzel, Rapunzel,

Lass mir dein Haar herunter!“

Rapunzel hatte lange, prächtige Haare, fein wie gesponnenes Gold. Wenn sie nun die Stimme der Zauberin vernahm, band sie ihre Zöpfe los, wickelte sie oben um einen Fensterhaken, und dann fielen die Haare zwanzig Ellen tief herunter, und die Zauberin stieg daran hinauf.

Nach ein paar Jahren trug es sich zu, dass der Sohn des Königs durch den Wald ritt und an dem Turm vorüberkam. Da hörte er einen Gesang, der war so lieblich, dass er stillhielt und horchte. Das war Rapunzel, die sich in ihrer Einsamkeit die Zeit damit vertrieb, ihre süße Stimme erschallen zu lassen. Der Königssohn wollte zu ihr hinaufsteigen und suchte nach einer Tür des Turmes, aber es war keine zu finden. Er ritt heim, doch der Gesang hatte ihm so sehr das Herz gerührt, dass er jeden Tag hinaus in den Wald ging und zuhörte, Als er einmal so hinter einem Baume stand, sah er, dass eine Zauberin herankam, und hörte, wie sie hinaufrief:

„Rapunzel, Rapunzel,

Lass mir dein Haar herunter!“

Da ließ Rapunzel die Haarflechten herab, und die Zauberin stieg zu ihr hinauf. Der Königssohn dachte: „Ist das die Leiter, auf der man hinaufkommt‘ so will ich auch einmal mein Glück versuchen.“ Und den folgenden Tag, als es anfing dunkel zu werden, ging er zu dem Turme und rief:

„Rapunzel, Rapunzel,

Lass mir dein Haar herunter!“

Alsbald fielen die Haare herab, und der Königssohn stieg hinauf. Anfangs erschrak Rapunzel gewaltig, als ein Mann zu ihr hereinkam, wie ihre Augen noch nie einen erblickt hatten; doch der Königssohn fing an, ganz freundlich mit ihr zu reden, und erzählte ihr, dass von ihrem Gesang sein Herz so sehr bewegt worden sei, dass es ihm keine Ruhe gelassen habe und er sie selbst habe sehen müssen. Da verlor Rapunzel ihre Angst, und als er sie fragte, ob sie ihn zum Manne nehmen wollte, und sie sah, dass er jung und schön war, so dachte sie: „Der wird mich lieber haben als die alte Frau Patin“, und sagte „Ja“ und legte ihre Hand in seine Hand. Sie sprach: „Ich will gern mit dir gehn, aber ich weiß nicht. wie ich hinabkommen kann. Wenn du kommst, so bring‘ jedes Mal einen Strang Seide mit, daraus will ich eine Leiter flechten, und wenn die fertig ist, so steige ich hinunter, und du nimmst mich auf dein Pferd.“ Sie verabredeten, dass er bis dahin alle Abende zu ihr kommen sollte, denn bei Tag kam die Alte. Die Zauberin merkte auch nichts davon, bis einmal Rapunzel anfing und zu ihr sagte: „Sag‘ Sie mir doch, Frau Patin, wie kommt es nur, Sie wird mir viel schwerer heraufzuziehen als der junge Königssohn, der ist in einem Augenblick bei mir.“ – „Ach, du gottloses Kind“, rief die Zauberin, „was muss ich von dir hören! Ich dachte, ich hätte dich von aller Welt geschieden, und du hast mich doch betrogen!“ In ihrem Zorne packte sie die schönen Haare der Rapunzel, schlug sie ein paar Mal um ihre linke Hand, ergriff eine Schere mit der rechten, und ritsch ratsch waren sie abgeschnitten, und die schönen Flechten lagen auf der Erde. Und sie war so unbarmherzig, dass sie die arme Rapunzel in eine Wüstenei brachte, wo sie in großem Jammer und Elend leben musste.

Denselben Tag aber, wo sie Rapunzel verstoßen hatte, machte abends die Zauberin die abgeschnittenen Flechten oben am Fensterhaken fest, und als der Königssohn kam und rief:

Rapunzel, Rapunzel,

Lass mir dein Haar herunter!“

da ließ sie die Haare hinab. Der Königssohn stieg hinauf; aber er fand oben nicht seine liebste Rapunzel, sondern die Zauberin, die ihn mit bösen und giftigen Blicken ansah. “ Aha“ , rief sie höhnisch, „du willst die Frau Liebste holen? Aber der schöne Vogel sitzt nicht mehr im Nest und singt nicht mehr, die Katze hat ihn geholt und wird dir auch noch die Augen auskratzen. Für dich ist Rapunzel verloren, du wirst sie nie wieder erblicken.“ Da geriet der Königssohn außer sich vor Schmerz, und in der Verzweiflung sprang er vom Turm herab. Das Leben brachte er davon, aber die Domen, in die er fiel, zerstachen ihm die Augen. Nun irrte er blind im Walde umher, aß nichts als Wurzeln und Beeren, und tat nichts als jammern und weinen über den Verlust seiner liebsten Frau. So wanderte er einige Jahre im Elend umher und geriet endlich in die Wüstenei, wo Rapunzel mit den Zwillingen, die sie geboren hatte, einem Knaben und Mädchen, kümmerlich lebte. Er vernahm eine Stimme, und sie deuchte ihm so bekannt. Da ging er darauf zu, und wie er hinkam, erkannte ihn Rapunzel und fiel ihm um den Hals und weinte. Zwei von ihren Tränen aber benetzten seine Augen, da wurden sie wieder klar, und er konnte damit sehen wie sonst. Er führte sie heim in sein Reich, wo er mit Freude empfangen ward, und sie lebten noch lange glücklich und vergnügt.

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Stollen 2.0 und ein Märchenadventskalender! https://www.thesisterskitchen.de/stollen-2-0/ https://www.thesisterskitchen.de/stollen-2-0/#comments Sun, 27 Nov 2016 19:58:43 +0000 https://www.thesisterskitchen.de/?p=3564 Stollen

Ihr Lieben! Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Für die Einen unter uns ein erfolgreiches Jahr, für Andere weniger. Egal wie es um euer Jahr 2016 steht, einen schönen Ausklang habt ihr verdient!
Und was ist schöner, als ein Märchen, gelesen in der warmen Stube vorm Kamin mit einem Tee in der Hand!
Ihr habt keinen Kamin und mit ner Stube wisst ihr nix anzufangen? Macht nix, das warme Wohnzimmer und eine Kuscheldecke tun’s auch.
Und dann geht es los:
Es war einmal vor langer Zeit…

…da wollte ein kleines Mädchen von ihrer Oma das Stollenbacken lernen. Und so kneteten die beiden und das kleine Mädchen hatte recht viel Spaß. Es wuchs heran und vergaß die Stollenbäckerei bald. Doch als dann die Großmutter verstarb, da sehnte sich das Mädchen gar so sehr nach der Großmutter, dass es wieder anfing Stollen zu backen. Und so backte es Jahr um Jahr und der Stollen wurde immer schmackhafter umso öfter es ihn backte. Da kamen Menschen aus anderen Städten auf das Mädchen zu und wollten doch auch so gerne einen Stollen. Und so backte das Mädchen jedes Jahr mehr Stollen, bis es nicht mehr genug backen konnte. Da gab es das Rezept zum backen, damit ein jeder sich das Backwerk zu eigen machen könnte.
Doch das Mädchen wurde zur Frau und sammelte mehr Erfahrung. Da buk es einen neuen Stollen, der besser war als jeder davor. Und die Leute waren begeistert und die Frau erfreute einen jeden damit.

Na, wie gefällt euch mein kleines Märchen? Keine Sorge, beim Märchen-Adventskalender lest ihr alte Bekannte – wir schauen beim Froschkönig vorbei, sehen mal, was Schneewittchen so macht und auch Aschenputtel ist mit von der Partie!

Und damit ihr bis dahin den weltbesten Stollen 2.0 backen könnt, bekommt ihr nun das Rezept. Es basiert auf dem alten Rezept meiner Oma und ist optimiert durch das Rezept für den Erzgebirgischen Stollen vom Plötzblog.

Stollen 2.0
Stollen

Früchtemischung
Je 75 g Zitronat und Orangeat
500 g Rosinen
125 g Korinthen
ca. 200 mL Rum

Butter-Mandel-Mischung
250 g Mandeln
4 bittere Mandeln
250 g Butter
250 g Schweineschmalz
Abgeriebene Schale von 2 Zitronen
150 g Zucker

Mehlkochstück
60 g Weizendunst
300 g Milch (3,5% Fett)
17 g Salz

Hefestück
330 g Weizendunst
200 g Milch (3,5% Fett)
50 g Frischhefe

Hauptteig
Vorteig
Mehlkochstück
Butter-Mandel-Mischung
600 g Weizendunst
75 g Milch (3,5% Fett)
Früchtemischung
400 g Marzipan

Nach dem Backen
250 g Butter
250 g Puderzucker

Vorbereitungen:
Zitronat und Orangeat in der Küchenmaschine fein häckseln.
Die Rosinen und Korinthen sowie das klein gewürfelte Orangeat und Zitronat mit Rum übergießen und 12-24 Stunden quellen lassen. Ab und zu durchrühren und am Ende in einem Sieb abseihen. Das Früchte sollten beim Einkneten Raumtemperatur haben.

Am besten ist es, wenn ihr Mandeln mit Haut kauft. Diese sind am aromatischsten. Zum Schälen die Mandeln mit heißem Wasser übergießen, soweit abkühlen lassen, dass man ins Wasser greifen kann und aus der Schale drücken. Im Backofen (200 °C) oder in der Pfanne goldbraun anrösten. Vorsicht, die Mandeln bräunen von einem Moment zum anderen, deshalb ist immer wieder umrühren angesagt! Die Mandeln abkühlen lassen und dann mit einer Mandelmühle oder einer Küchenmaschine fein reiben.
Wer schon gemahlene Mandeln nimmt, sollte diese mit 50 g heißer Milch 30 min quellen lassen.

Nun wird kalte Butter und kaltes Schweineschmalz mit Mandeln, Zucker und Zitronenschale miteinander verknetet. Wer hat, nimmt dafür eine Küchenmaschine, damit die Butter nicht warm wird. Die Masse wird ebenfalls 12-24 Stunden gelagert, allerdings unbedingt im Kühlschrank!

Für das Mehlkochstück wird das Mehl mit der Milch und dem Salz in einem kleinen Topf aufgekocht und solange gerührt, bis eine dicke, breiige Masse entstanden ist. Das dauert ungefähr 1-2 min. Abdecken und mindestens 3-4 Stunden auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Am Backtag:
Alle Zutaten für das Hefestück mit einer Küchenmaschine 2 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 5 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Nun etwa eine Stunde bei Raumtemperatur auf das dreifache Volumen gehen lassen.

15 min bevor es weiter geht, nehmt ihr die Butter-Mandel-Mischung aus dem Kühlschrank und knetet sie kurz durch. Man sollte die Buttermasse gut eindrücken können, sie sollte aber noch kalt sein.

Jetzt alle Zutaten außer den Früchten und dem Marzipan  3 Minuten auf niedrigster und 10 Minuten auf zweiter Stufe verkneten bis ein weicher, nicht klebender Teig entstanden ist, der sich gut vom Schüsselrand löst.

Den Teig 20 min bei Raumtemperatur gehen lassen.
Nun den Teig dreiteilen und die eingelegten Früchte unterkneten. Den Teig wieder zusammen kneten, in 4 Teile teilen, flach ausrollen und ausgerolltes Marzipan auflegen. Den Teig zu einer Rolle formen und überschlagen um die Stollenform herzustellen. Jeweils 2 Stollen auf ein Blech legen und auf dem Blech nochmal 30 min gehen lassen.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Stollen in den vorgeheizten Backofen stellen und den Backofen direkt auf 180°C runter stellen. 55 Minuten backen, zwischendurch etwas Wasser in den Backofen sprühen und die beiden Bleche nach der Hälfte der Zeit einmal tauschen.
Direkt nach dem Backen mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. 3 Mal wiederholen. Beim ersten Mal nutze ich immer einen Pinsel, danach einfach einen Löffel, um die Butter auf den Stollen zu träufeln. Den Stollen ganz abkühlen lassen und in Backpapier, Frischhaltefolie, Alufolie und eine Plastiktüte einwickeln. Jetzt am besten 8 Wochen ruhen lassen.

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Heißes aus dem Eisen: Hefe-Waffeln https://www.thesisterskitchen.de/heisses-aus-dem-eisen-hefe-waffeln/ https://www.thesisterskitchen.de/heisses-aus-dem-eisen-hefe-waffeln/#respond Sat, 29 Oct 2016 13:40:59 +0000 https://www.thesisterskitchen.de/?p=3307 Hefewaffel

Wie stellt ihr euch die perfekte Waffel vor? Außen knusprig, innen luftig. Das hört sich doch nach einer Waffel an, wie man sie sich Sonntags morgens zum Frühstück wünscht. Wenn man dann noch eine Waffel bekommen kann, die gaaaanz wenig Zucker im Teig hat… und süß und herzhaft schmeckt… und einfach nur toll aussieht? Dann macht man diese Hefewaffeln!

Das ganze fing mit einem Angebot an – ein Kitchen Aid Waffeleisen, das Demo-Modell aus dem „Kölner Kochhaus“. Haben oder nicht haben, war hier die Frage, also flux zugegriffen, das tolle Waring Waffeleisen an unseren anderen Haushalt verteilt und jetzt ist es so weit: Drei Schwestern mit Zugriff auf leckere, dicke Waffeln!!!

Damit wir jetzt nicht alle aus dem Leim gehen, hier also eine „gesunde“ Variante!

Ihr braucht:

400 g Mehl, Typ 550
5 g Zucker – wer süße Waffeln möchte nimmt bis zu 60 g
3 g Salz
2 g Natron
7 g Trockenhefe (1 Pck.)
620 g Milch, lauwarm
115 g Butter
100 g Eier, ca. 2 Stück

Und so geht’s:

Alle trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Trockenhefe) zusammengegeben und in eine große Schüssel sieben.

Butter und Milch in einem Topf geben und bei niedriger Hitze erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Wenn die Milch zu heiß geworden sein sollte diese unbedingt bei Raumtemperatur oder im kalten Wasserbad abkühlen lassen. Die optimale Temperatur um die Hefe zu aktivieren liegt ca. bei 32 °C. Bei einer Temperatur von 45 °C beginnt die Hefe zu sterben.

Eier zu der lauwarmen Milch geben und verrühren.

Die Milchmischung zu den trockenen Zutaten geben und verrühren, bis ein geschmeidiger Waffelteig entsteht.

Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort mindestens 10 Minuten bis hin zu 2 Stunden gehen lassen. Je länger, desto besser denn dadurch wird die Waffel noch luftiger!

Da jedes Waffeleisen unterschiedlich ist, müsst ihr die Menge an Teig die ihr für eine Waffel braucht und die Backzeit austesten. Die Waffeln ausbacken bis sie goldbraun und knusprig sind.

Ein kleiner Anhaltspunkt über den Garpunkt der Waffel gibt der entweichende Dampf. Tritt nur noch wenig Dampf aus, sollte sie fertig sein.

Hefewaffel

Topping Ideen:

  • süß:
    • Ganz klassisch die Waffeln mit Puderzucker bestäuben.
    • Butter und Agavendicksaft oder Honig
    • Blaubeeren, Agavendicksaft oder Honig & Sahne (im Allgemeinen zusammen mit einer Beerenmischung, z.B. Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren etc.)
    • Bananenscheiben, Nutella & Sahne
    • Erdnussbutter, Banane, Nüsse, Sahne, Puderzucker
    • Karamellsoße
    • Schokoladenüberzug: die Hälfte der Waffel in eine geeignete Kuvertüre tauchen
  • herzhaft:
    • Strammer Max: eine Scheibe Schinken und ein Spiegelei auf die Waffel legen
    • Frischkäse mit Lachs
    • Waffelteig mit Schnittlauch, Petersilie und Speckwürfel verfeinern

Hefewaffel

Geschenke aus der Küche:

Dieses Waffelrezept eignet sich hervorragend als kleines Geschenk aus der Küche. Einfach  alle Trockenzutaten als Waffelbackmischung zusammen mit dem Rezept verschenken.

Der Beschenkte braucht nur noch Eier, Milch und Butter hinzugegeben.

Das ganze geht super schnell und eine perfekte Last Minute Geschenkidee!

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